Gemeinsam mit der Gesamtschule Gangelt-Selfkant und der Anita-LIchtenstein-Gesamtschule Geilenkirchen veranstaltet die Gesamtschule Heinsberg-Waldfeucht für ihre Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase (Q1) eine Berufs- und Studienorientierungsmesse. "Work + Study" wurde am 14.02.2020 erstmals an der Gesamtschule Gangelt-Selfkant durchgeführt, 2021 wird die Veranstaltung an der Geilenkirchener Gesamtschule ausgerichtet, ein Jahr später dann an der Gesamtschule Heinsberg-Waldfeucht am Standort Heinsberg-Oberbruch.

Impressionen der Veranstaltung am 14.02.2020 in Gangelt

workstudy 2020 01 workstudy 2020 02 workstudy 2020 03
workstudy 2020 05 workstudy 2020 04 workstudy 2020 08
workstudy 2020 06 workstudy 2020 07 workstudy 2020 09
workstudy 2020 10 workstudy 2020 11 workstudy 2020 12
workstudy 2020 13 workstudy 2020 14 workstudy 2020 15
workstudy 2020 16 workstudy 2020 17 workstudy 2020 18

 


Aus der Presse ...
(Geilenkirchener Zeitung vom 18.02.2020):

Schüler auf dem Weg zum Traumberuf

Studieren oder arbeiten? Auf dem Berufsorientierungstag dreier Gesamtschulen gibt es viele Informationen.

20200218 Artikel Study Work kleinGangelt „Work + Study – Dein Weg zum Traumberuf“, unter diesem Motto hatten die drei Gesamtschulen Gangelt-Selfkant, Geilenkirchen und Heinsberg-Waldfeucht einen Studien- und Berufsorientierungstag für die Schülerinnen und Schüler ihrer Q1 auf die Beine gestellt. Veranstaltungsort war bei der Premiere der Gesamtschulstandort Gangelt.

Im Oberstufengebäude des Schulkomplexes in Gangelt standen Vertreter von acht Universitäten den Schülern Rede und Antwort zu Fragen rund um die verschiedenen Studiengänge. 20 Berufsfelder wurden präsentiert von Unternehmen aus der Region. Zudem waren 20 Beratungspersonen eingeladen worden, die mit Schülergruppen praxisnahe Gespräche führten.

Arnold Frenken hatte bei den Vorbereitungen dieses Studien- und Berufsorientierungstags den Gastgeber, die Gesamtschule Gangelt-Selfkant, vertreten. „Ganz wichtig war uns, diesen Tag schülerorientiert zu gestalten“, betonte Frenken. Dargestellt werden sollten die verschiedenen Studienmöglichkeiten, die klassische Berufsausbildung und Alternativen, wie etwa das Freiwillige Soziale Jahr. Um nicht an den Schülern vorbeizuplanen, hatte das Organisationsteam eine Schülerbefragung durchgeführt und rund 200 Rückmeldungen bekommen, die Auskunft darüber gaben, welche Studiengänge und welche Berufsfelder die Jugendlichen besonders interessieren.

Die Rotary Clubs Heinsberg und Aachen Nordkreis unterstützten den Orientierungstag unter anderem auch durch Mitglieder aus ihren Reihen, die sich als Beratungspersonen zur Verfügung stellten.

Hinter dem Studien- und Berufsorientierungstag der drei Gesamt-
schulen steht die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“, die ein einheitliches und effizientes Übergangssystem von der Schule in den Beruf anstrebt. Selfkants Bürgermeister Herbert Corsten hatte die Teilnehmer im Namen des Schulzweckverbands Gangelt-Selfkant gemeinsam mit Julia Recknagel, Leiterin der gastgebenden Gesamtschule begrüßt. Es folgten einige Vorträge.

Professor Heribert Nacken von der RWTH Aachen, sprach zu den Studienmöglichkeiten an der Hochschule. Peters Deckers, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen, gab Auskunft zu den Chancen im Handwerk. Marie-Theres Strzalka von der Freiwerk GmbH des DRK informierte über den Freiwilligendienst. Die Bundesagentur für Arbeit, vertreten durch Friedhelm Rößler, erläuterte ihre Hilfestellungen bei der Berufswahl.

Im Anschluss an den Vortragsblock öffnete der „Markt der Möglichkeiten“. In diesem Messebereich hatten die Schüler Gelegenheit, sich an den zahlreichen Ständen all die Informationen zu beschaffen, die ihnen auf dem Weg zum beruflichen Glück noch fehlen.

Allerhand berufliche Ziele

Schüler Levin Schröder war sich noch nicht sicher, ob er studieren möchte. Er hatte sich über den Verwaltungsdienst informiert sowie den Berufsweg des Maschinenbauers. Am Stand der RWTH Aachen hatte er sich zum Lehramt, speziell Deutsch und Geschichte, beraten lassen.Seine Mitschülerin Anja Leis meinte: „Die Messe ist sehr hilfreich. Hier erfährt man, was man nach dem Abi machen kann.“ Sie ist, was ihren Beruf anbelangt, noch unentschlossen, und erkundigte sich über eine Ausbildung bei Polizei und Finanzamt. Janina Dickos tendiert momentan zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr. Davon verspricht sie sich mehr Lebenserfahrung und Zeit, um herauszufinden, was sie wirklich machen möchte.

Fatima Bambara weiß, was sie mal machen will, auf jeden Fall ein Studium im kreativen Bereich, Kunst oder Design. Sie informierte sich an den Ständen der Niederrheinischen Fachhochschule und der RWTH Aachen. Sie nahm mit, dass sie sich auf jeden Fall mit einer Mappe ihrer Werke auf den Eignungstest vorbereiten muss. Aljesa Dolfi sagt nach dem Rundgang, sie sei auf jeden Fall schlauer als vorher. Sie habe stets alle ihre Fragen beantwortet bekommen. „Der Tag war auf jeden Fall hilfreich.“

Christian Hermann und Jason Patz (Gesamtschule Heinsberg-Waldfeucht) sowie Martin Kirchhoff (Gesamtschule Geilenkirchen) begleiteten ihre Schüler als Studien- und Berufswahlkoordinatoren ihrer Schulen. Im kommenden Jahr ist die zweite Auflage des gemeinsamen Studien- und Berufsorientierungstags der drei Gesamtschulen bei der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule Geilenkirchen geplant. In zwei Jahren wird die Gesamtschule Heinsberg-Waldfeucht am Standort Oberbruch Gastgeber sein.